Teilzeit-Opfer
Teilzeit-Opfer

Teilzeit-Opfer

Es gibt verschiedene Arten von Opfermentalität. Eine überaus anstrengende leben Menschen, die ständig auf der Suche nach ihrem Retter oder ihrer Retterin sind. Solche Menschen suchen sich eine Energie-Quelle, an die sie sich hängen können, um sich davon zu ernähren. Man findet sie auch im Coaching-Bereich. Auf beiden Seiten. Ein genauerer Blick auf eine solche Coaching-Beziehung offenbart in dem Fall eine waschechte Co-Abhängigkeit. Auffallend oft (ich sage oft, nicht immer) treten diese Co-Abhängigkeiten dort auf, wo esoterische Themen heimisch sind. Heiler, Zauberer, Priester, Seher, Schamanen … Sie strahlen aus, was Menschen mit einer ausgeprägten Opfermentalität suchen. Die eine Seite will gerettet werden – bzw. in dem Zustand „ich suche meinen Retter, meine Retterin“ verharren und die andere Seite kompensiert in diesem Verhältnis ihre unverarbeiteten Baustellen. Blinde Blindenführer. Das hat mit Coaching nichts zu tun, darf aber so genannt werden.

Dann gibt es die „Teilzeit-Opfer“. Diesen Begriff hat übrigens ein Klient von mir geprägt. Er sagte sinngemäß: „Ich habe mein Leben ziemlich gut im Griff, ich manage ein Unternehmen, habe eine Famile, engagiere mich ehrenamtlich – aber in dem Bereich, fühle ich mich total hilfos. So ein Teilzeit-Opfer irgendwie.“ Es beschreibt den Coaching-Prozess sehr gut: Ein mündiger Mensch hat eine „Schwachstelle“, die er angehen will, um dann weiterzuziehen. Ein Prozess. Eine Begleitung. Ein Ergebnis – und alles auf Augenhöhe.

Wenn ich einem Menschen, mit einer ausgeprägten Opfer-Mentalität sage: ENTDECKE. DEINE. INNERE. KRAFT., ist das für ihn oder sie Grund zu jammern, den inneren Weltenschmerz kundzutun und schluchzend um Hilfe zu rufen. Ein „Teilzeit-Opfer“ – und das sind wir ja irgendwie alle in einem Bereich – überlegt, wie er seine vorhandenen Stärken auf diese eine Schwachstelle adaptieren kann.

Man kann sich an dem Wort Teilzeit-Opfer natürlich reiben und sich darüber aufregen. Aber kennst du das nicht auch, dass es Situationen und Bereiche im Leben gibt, in denen du dich wie ein kleines, hilfloses Kind fühlst – schwach, wie ein Opfer – OBWOHL du dein Leben ganz gut im Griff hast? Situationen, in denen ein Echo aus der Vergangenheit am Werk ist? Dann macht es Sinn, sich das Konzept vom Inneren Kind einmal anzuschauen oder wenigstens in Betracht zu ziehen.

Bild: © pixabay.com

Wer schreibt hier?


Dirk T. van Dinter

Jeder von uns hat seine Geschichte, Ich bin überzeugt, wir alle tragen die Schöpferkraft in uns, mit der wir das Leben gestalten können.

Dass Menschen diese INNERE. KRAFT. (wieder) entdecken, ist meine Passion.

Dazu biete ich Coachings und sensitive Beratung an.



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Dirk T. van Dinter

Jeder von uns hat seine Geschichte, Ich bin überzeugt, wir alle tragen die Schöpferkraft in uns, mit der wir das Leben gestalten können.

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Dazu biete ich Coachings und sensitive Beratung an.



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